Die Dichterin Renate ( Na-ti ) Eggert-Schwarten

Ich erinnere mich, dass meine Eltern mich während der Weihnachtsfeier unseres Kanuclubs auf einen Tisch stellten, von wo aus ich stolz ein ellenlanges Weihnachtsgedicht aufsagte. Damals war ich drei Jahre alt und trug vielleicht schon den Samen der Liebe zur Poesie in mir?

Bild von NatiNach dem Abitur studierte ich Germanistik (und Sport – für den Ausgleich von Körper und Geist) und beschäftigte mich weiterhin begeistert mit Prosa und Lyrik der deutschen Sprache.

Meine vier Kinder brachten mir dann später alle Formen der Kinderbuchliteratur nahe.
Ich liebte es, ihnen vorzulesen!

Besonders eingängig fand ich dabei diejenigen Bilderbücher, die mit schlichten Kinderreimen arbeiteten. Verse prägen sich einfach ein, und ganz besonders tun dies witzige, humorvolle Reime.

Nahte in unserer Familie ein besonderer Geburtstag, ein Jubiläum oder eine Hochzeit, dann suchte ich immer wieder einmal nach ein paar schönen Versen zu diesem Anlass. Ich stellte allerdings bald fest, dass es einfacher für mich war, solche Gedichte selbst zu verfassen, als mich auf die langwierig Suche nach dem passenden Spruch zu begeben. Außerdem gaben solche Gedichte ein sehr persönliches Geschenk ab.

Das Dichten fiel mir leicht, und so entstanden über die Jahre ein Menge Verse, die ich nun mit Ole, meinem ältesten Sohn, zusammen ins Netz stelle. Warum sollen meine Reime ungelesen in der Schublade liegen? Ein Gedicht muss hinaus in die Welt und Freude bringen.

Inzwischen fallen mir Verse zu allen möglichen Dingen des Alltags ein. Egal, wo ich bin oder was ich mache, ich habe immer Stift und Papier dabei und notiere mir sofort meine Einfälle. Oft werden daraus lustige Vierzeiler oder nach einiger Bearbeitung auch längere Gedichte zu irgendwelchen Alltagsthemen.

So bekam eine Freundin einen heftigen Hustenanfall beim Kaffeetrinken, daraus wurde dann:

Gestern hab ich mich verschluckt.
Erst hab ich etwas dumm geguckt,
doch kam ich bald zu Sinnen.
Nun seh ich mich von Innen.

Renate Eggert-Schwarten

Auf einem Spaziergang fütterte ich die Enten eines Teichs mit altem Brot. Das führte zu folgendem Gedicht:

Es sprach die greise Ente:
ich geh jetzt bald in Rente.
Doch was macht dann das Mädchen
mit seinen alten Brötchen?

Ich denk bei all dem Futter
an die Enten in Kalkutta,
es soll hier nichts verderben,
wenn andre Hungers sterben!

Drum bitt ich, lieber Schwan,
nimm dich des Futters an
und mache meinen Job.
Der Schwan sprach flugs: und ob.

Renate Eggert-Schwarten

Viel Spaß beim Lesen unserer Seite,

Renate Eggert-Schwarten

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